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Arm oder Reich?

Zusammenarbeit mit der FH

Neue Nachbarschaften

am Wittenberger Weg

Zusammenarbeit in der Hochschule 11.11.2019

Gegenüber des Wiesencafés wird ein neuer Stadtteil entstehen. Auf dem Gelände des ehemaligen Thyssen Krupp Stahlwerks wird 22 Hektar Stadt geplant.

Am 13. September sammeln Kinder des Viertels wie es sein soll, auf dieser und auf der gegenüberliegenden Seite. Erste Idee war ein großer Zaun, der beides trennt, damit alles so bleiben kann, wie es ist. Nach dem Hinweis, dass es vielleicht möglich ist etwas selbst mit auszudenken kamen die Ideen. Wasser, Obstbäume, etwas zum Spielen, Plattformen, Fische, ... .
Am 31.10.2019 überlegten drei Klassen der Alfred-Herrhausen-Schule, wie es dort sein sollte. Am 07.11. sammelten dann je zwei Klassenvertreter weiter und kneteten Modelle. Begleitet wurde Sie im ganzen Projekt von Lena Klein-Wiele.
Vom 11. bis 13.11. arbeiteten die Kinder im Team mit studentischen Partnerinnen weiter. Cederic und Ines, Joel und Ilayda, Kevin und Anna, Marvin und Megan, Noah und Adela, Ahmet und Lara. Unglaubliche Ideen entstanden: Ein Gesamtgymnasium, ein Pelzheim (Tierheim in dem Menschen, die keine Tiere haben können, sich um Tiere kümmern), ein Pilzrestaurant in der Mitte des neuen Viertels, sowie eine Gondel, die Park, Gewerbegebiet und Straßenbahnstation verbindet und den Blick von oben freigibt und vieles weitere mehr.

Der Ideenentwicklungsprozess wurde von Ute Reeh und den beteiligten Kindern im Sinne eines "Städtebaus von Innen" begonnen. Im gemeinsamen Workshop verfolgten Studierende und Kinder diese Ideen weiter. In Verbindung von Professionalität, gegenseitigem Zuhören und Spaß entstanden beeindruckende Möglichkeiten für ein lebendiges Quartier. Der Workshop wurde von Andrea Hofmann, raumlabor berlin, Stefan Korschildgen, Susanne Priebs, Christoph Schmidt und Ute Reeh begleitet.

Die Ergebnisse wurden im großen Saal der Hochschule Düsseldorf am Donnerstag, 14.11.19 ausgestellt.
Im Januar und Februar 2020 wurden sie im Benrather Rathaus ausgestellt.